Aktuelles
 
        

Deutsche Mannschaftschaftsmeisterschaften
     der Mädchen und Jungen 2007

 
   
   
   
 

Teilnehmer

  Teilnehmer      
 
Regional-Verband Südwest
1. SG Arheilgen

Foto (v.l.n.r.): Mark Meidinger, Oliver Schweickert,
Florian Bender und Jan Seemann


Lange musste die Tischtennisabteilung der SG Arheilgen auf diesen Triumph warten. Im Jahre 1982 qualifizierte sich mit der Mädelmannschaft der SG die letzte Mannschaft aus dem Verein für eine deutsche Meisterschaft. Genau 25 Jahre später tun es den Mädchen die Jungen nach. Nach dem Gewinn der Hessenmeisterschaft und des Hessenpokals sicherte sich Arheilgen mit einem 6:4-Sieg gegen den Vorjahressieger SF Nistertal sicherte sich die SG den südwestdeutschen Meistertitel.
An die deutschen Meisterschaft geht man ohne jeden Druck. „Wir wollen so gut wie möglich abschneiden. Was am Ende dabei herausspringt, davon lassen wir uns überraschen“, meinte Jugendleiter Wolfgang Gebauer.
Die Mannschaft aus der unmittelbaren Nähe von Darmstadt muss in Rahden allerdings mit einer Hypothek kämpfen, denn die beiden Trainer Susanne Benz und Wolfgang Gebauer können aufgrund anderer Verpflichtungen nicht mit nach Ostwestfalen kommen. Gecoacht wird die SG deshalb von Spielervater Reinhold Bender. Trotz allem sollte die Mannschaft um den überragenden Mark Merdinger (hessischer Meister der Schüler A) in der Lage sein, auch um den deutschen Meistertitel ein Wörtchen mitzusprechen.
2. SF Nistertal

Foto (v.l.n.r.): Benedikt Stahl, Yannik Müller, Moritz Beib,
Felix Beib (liegend)

Als Zweiter des Regionalverbandes Süd-West qualifizierten sich die Jungen der SF Nistertal für die deutschen Meisterschaften. Für die 1400-Seelen-Gemeinde aus dem Westerwald ist die Teilnahme an den Deutschen schon ein Riesenerfolg. Alle Nistertaler sind ausnahmslos Eigengewächse. Moritz Beib und Yannik Müller spielen sogar seit dem sie mit dem Tischtennissport angefangen haben in einer Mannschaft und auch seit dem gemeinsam Doppel. Und dies auch überaus erfolgreich. Bei den Landesmeisterschaften der Schüler B holten sie sich den Titel. Im letzten Jahr war Nistertal bereits bei den deutschen Schülermeisterschaften dabei. Damals sprang Platz fünf heraus. „Eine ähnliche Platzierung wäre auch in diesem Jahr ein toller Erfolg“, hofft Spielervater, Trainer und Betreuer in Personalunion Rainer Beib. Mit dem erst elfjährigen Felix Beib stellen die Nistertaler zudem dem jüngsten Spieler in Rahden. Auch ansonsten gehört der jungen Truppe aus Nistertal die Zukunft.
Die Aufstellung: Yannik Müller, Moritz Beib, Benedikt Stahl, Felix Beib, Johannes Rech.

Regional-Verband Süd
1. TGV Eintracht Beilstein
Foto (v.l.n.r.): Robin Ralli, Dennis Stetter, Benjamin Neutz,
Tim Oechsle, Manuel Geisler

Es war bislang ein großes Jahr für die Tischtennisabteilung der TGV Eintracht Beilstein. Gleich beide süddeutsche Meistertitel gingen an den Verein vor den Toren Stuttgarts. Die Jugendarbeit wird groß geschrieben in Beilstein. Gleich zwölf Nachwuchsmannschaft nennt die Eintracht sein eigen. Eng mit dem Erfolg verbunden ist der Name Holger Tischer. Seit 2003 trainiert der frühere Honorartrainer des DTTB den Klub. Seit dem schrieben die Beilsteiner eine schier unglaubliche Erfolgsstory. Die Jungenmannschaft wurde dabei ihrer Favoritenrolle in Süddeutschland gerecht. Allerdings lässt das 5:5 im direkten Duell gegen den SSV Schönmünzach schließen, dass sich beide Vertreter leistungsmäßig nicht viel schenken. Die Beilsteiner Jungen kommen mit einem klaren Ziel in den Mühlenkreis nach Rahden. „Ziel ist zunächst einmal das Erreichen des Halbfinals. Allerdings wird viel von der Tagesform abhängen“, geht Trainer Holger Tischer optimistisch an die Sache heran. Stärke der Mannschaft ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Im Meisterschaftsspielbetrieb gab es bislang noch keine Niederlage für die Eintracht. Überragender Spieler in der Serie war allerdings Spitzenspieler Benjamin Neutz. Dabei können Benjamin Neutz und Tim Oechsle in Rahden für ein Novum sorgen. Beide gewannen im letzten Jahr den deutschen Schülermannschaftsmeistertitel. Dazu bedarf es aber, dass die Beilsteiner am Ende wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.
Die Aufstellung: Benja
min Neutz, Dennis Stetter, Tim Oechsle, Robin Ralli, Manuel Geisler.

2. SSV Schönmünzach

Foto (v.l.n.r.): Stehend: Florian Schillinger,
Tra
iner Klaus Frey, Soeren Quass,
knieend: Nicola
s Zepf, Fabia
n Frey


Die weiteste Anreise aller Mannschaften nach Rahden muss der SSV Schönmünzach hinter sich bringen. Aus der Nähe von Karlsruhe und der französischen Grenze kommt der Zweitplatzierte der süddeutschen Meisterschaften. Die Mannschaft des SSV kann auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Seit 1997 spielen Nicolas Zepf, Fabian Frey und Florian Schillinger bereits gemeinsam in einer Mannschaft. Alle drei haben in der Schüler-Kreisklasse gemeinsam begonnen und finden sich nun bei den deutschen Meisterschaften wieder. Sicherlich auch ein Novum bei den vertretenen Mannschaften in Rahden. Für den SSV Schönmünzach ist es die erste Teilnahme an deutschen Meisterschaften. „Wir kennen die anderen teilnehmenden Mannschaften, deshalb ist es schwer einzuschätzen, wo wir am Ende landen werden. Das Halbfinale wäre unser Traum“, so Trainer Klaus Frey, der die Mannschaft zusammen mit Andrzej Kaim betreut. Die Leistungsträger in der Mannschaft sind eindeutig Nicolas Zepf, dem besten Verbandsligaspieler in der zurückliegenden Serie und Fabian Frey, der vor zwei Jahren Sechster der Ba-Wü-Endrangliste der U 15 wurde.
Regional-Verband West
1. TTC Schwalbe Bergneustadt

Foto (v.l.n.r.): Markus Grothe, Benedikt Duda, Nils Offermann,
Fabian Grothe

Vom Tellerwäscher zum Millionär oder in der Tischtennissprache ausgedrückt vom Außenseiter zum deutschen Meistertitel. Vielleicht nicht ganz, aber die Erfolgsgeschichte der Schwalben aus Bergneustadt ließ sich wie in einem modernen Märchen. Aus Aufsteiger aus der Bezirksliga gingen die Jungen aus Bergneustadt in der Verbandsliga an den Start. Schon in der Serie lief es unerwartet toll. Hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer aus Weidenau belegte der TTC dank des besseren direkten Vergleich gegen den Mitkonkurrenten aus Langenfeld den zweiten Platz, was gleichbedeutend war mit der Teilnahme an den Spielen um die westdeutschen Meisterschaft. Und hier erreichte der Märchen aus dem Oberbergischen seinen Höhepunkt. Nach dem unerwarteten Sieg im Halbfinale gegen Altenessen traf man sich im Finale mit Weidenau wieder. In der Serie gingen beide Spiele mit 6:8, bzw. 1:8 verloren. Im WTTV-Finale drehte Bergneustadt den Spieß um. Mit 8:3 setzten sich die Youngster aus Bergneustadt unerwartet glatt durch.
„Am 03. Juni haben wir das Wunder von Bönen vollbracht“, freute sich Bergneustadt Heinz Duda. Es war wirklich ein kleines Wunder und nun soll in Rahden die Fortsetzung des Sommermärchens. „Zu Beginn der Serie in der Verbandsliga wollten wir den Klassenerhalt schaffen. Was nun daraus geworden ist, ist einfach nur traumhaft“, so Duda weiter. Seit 2005 wird die Mannschaft von Zweitligaspieler Boris Rosenberg betreut und seit dem ging es mit Schwalbe stetig und steil nach oben. In Rahden will man wie immer den Ball flach halten. „Wir freuen uns, überhaupt dabei zu sein. Alles weitere ist jetzt Zugabe“. Die beiden Zwillingen Markus und Fabian Grothe müssen dafür sogar in den sauren Apfel beißen und den Sommerurlaub zumindest um ein paar Tage zu verschieben. Eine Sache, die sie sicherlich gerne machen, angesichts dieses großen Erfolgs. Dann will die junge Mannschaft –kein Spieler älter als 15 Jahre- erneut für Furore sorgen.

2. DJK Weidenau

Foto (v.l.n.r.): Tom David Hassel, Samet Heper, Michel Dekein,
Jens Müermann, Hendrik Oderbein


Die Jungen von der DJK Weidenau galten im Vorfeld des Finals zur westsdeutschen Meisterschaft als klarer Favorit. Immerhin konnte man vorher in beiden Saisonspielen gegen Bergneustadt gewinnen. Im Finale drehte dann aber Bergneustadt den Spieß um. Auch wenn es am Ende „nur“ zu Platz reichte, die Quali für die Deutschen war dennoch geschafft. Für Weidenau war dies die bislang einzige Saisonniederlage. In der Verbandsliga wurde die DJK ohne Verlustpunkt und mit großem Vorsprung Erster. „Wir freuen uns sehr an einer so hochrangigen Veranstaltung teilnehmen zu dürfen“, erklärt Weidenau´s Günter Kraus. Der Auftritt in Rahden wird für Weidenau der letzte im Jungenbereich sein. In der kommenden Serie wechseln alle vier Spieler geschlossen in den Seniorenbereich, wo sie in der Bezirksklasse zum Einsatz kommen werden. Trainiert werden die DJK-Jungen von Michael Dekein, der schon zahlreiche Talente herausgebracht hat. „Wir werden im Vergleich mit den achtbesten Jungenmannschaften bis zum letzten Punkt kämpfen“, so Kraus weiter.
Regional-Verband Nord
1. ATSV Habenhausen
Foto (v.l.n.r.): Yannik Möhle, Patrick Möhle,
Betreuer Sebastian Pook, Daniel Henrichs, Eyyüp Yildirim

Die Jungen des ATSV Habenhausen konnten Anfang Juni den Heimvorteil bei den norddeutschen Meisterschaften nur bedingt nutzen. Hinter dem VfL Westercelle belegte der Vertreter Bremens einen tollen zweiten Platz. Im direkten Duell konnte man Westercelle ein 5:5 abkämpfen. Danach hatte der ATSV sogar den Sieg vor Augen. Gegen CfL Berlin führte Habenhausen mit 3:1, ehe man sich noch mit 3:6 geschlagen geben musste. Somit reichte es am Ende „nur“ zu Vizemeisterschaft. Eines bewiesen die Schützlinge von Sebastian Pook an allen Tagen der „Norddeutschen“: alle verfügen über glänzende Kämpferqualitäten, die auch in Rahden wieder herausgeholt werden sollen.

2. VfL Westercelle
Foto (v.l.n.r.): Pascal Semke, Jannik Weber, Lukas Brinkop,
Max Meyer, Adnaan Strojwasiewicz.
Dahinter: Erfolgscoach Florian Hoppe

Wen die Jungs vom VfL Westercelle als Vorbild haben, war nach dem Gewinn der norddeutschen Meisterschaft Anfang Juni in Bremen unschwer zu erkennen. In Manier von Timo Boll und der deutschen Handball-Nationalmannschaft setzten sich auch die Westerceller nach dem Sieg die Pappkronen einer bekannten Fast-Food-Kette auf ihr Haupt. „Für die Jungs ist es nach der knapp verpassten Teilnahme im letzten Jahr die erste Teilnahme an deutschen Meisterschaften. Unser Ziel ist es, Spaß zu haben und so weit wie möglich, vorne zu landen. Die Mannschaft verfügt über viel Ehrgeiz“, erklärt Abteilungsleiter Wolfgang Graue. Einen großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hat Trainer Florian Hoppe. Vor sechs Jahren starteten die Westerceller mit intensiver und konzentrierter Jugendarbeit. Immer unter der Leitung von Florian Hoppe, der mittlerweile über die B-Lizenz verfügt und zudem noch Aufgaben im Landesverband Niedersachsen übernimmt. „Florian hat maßgeblichen Anteil an der großartigen Entwicklung“, lobt Graue das Westerceller Eigengewächs. Westercelle ist ein Ortsteil der Stadt Celle am südlichen Rand der Lüneburger Heide, dass sich durch seine vielen sehenswerte Fachwerkhäuser einen Namen gemacht hat. Solide wie gutes Fachwerk trumpften auch die Jungen auf. Ungeführt von einem überragenden Lukas Brinkop musste die Mannschaft im gesamten Saisonverlauf keinen Punktverlust hinnehmen.
Wie gut die Na
chwuchsarbeit bei der Celler Vorortlern ist, beweist auch die Tatsache, dass der VfL in den letzten beiden Jahren jeweils zwei Jungenmannschaften in der höchsten Nachwuchsklasse Niedersachsens hatte. Die Mannschaft spielt erst ihre erste Saison zusammen, kennt sich aber bereits seit sechs Jahren, da alles Westerceller Eigengewächse sind. 
Die Aufstellung: Luka
s Brinkop, Max Meyer, Pascal Semke, Adnaan Strojwasiewicz, Jannik Weber.