Aktuelles
 
        

Deutsche Mannschaftschaftsmeisterschaften
     der Mädchen und Jungen 2007

 
   
   
   
 

Teilnehmerinnen

  Teilnehmerinnen      
 
Regional-Verband Südwest
1. Hassia Bingen
Foto (v.l.n.r.): Ting Xiang, Isabelle Roos, Rabea Becker,
Clarissa Becker, Mai Xiang

Hassia Bingen, ein Name, hinter dem sich eine große Erfolgsstory verbirgt. Waren es in früheren Zeiten die Fußballer, so ragen nun die Tischtennisspieler heraus. Für die Mädchenmannschaft heißt das große Ziel die Damenmannschaft und die spielt derzeit in der 2. Bundesliga. Auch ansonsten geben die Damen bei Hassia den Ton ab. Eine Regionalliga- und eine Verbandsligamannschaft runden das erfolgreiche Bild der Damen ab. In diese Fußstapfen wollen nun auch die Mädel treten. Ohne Mühe wurden die Bingener Mädchen südwestdeutscher Meister. Bei den fünf Spielen im Regionalentscheid gab Bingen ganze sechs Spiele ab. Eine Dominanz, die diese Mannschaft auch zu einem Favoriten auf den deutschen Meistertitel macht. In dieser Serie wurden die Mädchen zudem ungeschlagen Damen-Verbandsligameister in Rheinhessen.
Die Aufstellung: Clarissa Becker, Mai Xiang, Ting Xiang, Rabea Becker und Isabelle Roos.
2. TTC 1961 Burghasungen

Foto (v.l.n.r.): Lena Voigt, Michaela Graf, Lara Nohl,
Ailna
Rölke und Carina Wa
chenfeld

Als Zweitplatzierter der südwestdeutschen Meisterschaften hinter Hassia Bingen sicherte sich der TTC Burghasungen das Ticket zu den Deutschen. Im direkten Duell verlor man zwar glatt mit 1:6, doch sollte keine Schlüsse über das wahre Leistungsvermögen der jungen Mannschaft aus Nordhessen, denn mit Lisa Vossler (Teilnahme am Länder-Grand-Prix)  und Alina Rölke (krank) verzichten. Ansonsten wäre die Partie zwischen den beiden überlegenen Teams sicherlich spannender geworden. „Für uns ist die erste Teilnahme an deutschen Meisterschaften. Es soll aber nicht die Letzte sein“, erklärte Jugendwart Andreas Klotzki.
Der Grundstein für eine erfolgreiche Jugendarbeit wurde 2003 gelegt, a
ls sich Burghasungen am ALL5-Team beteiligte, einer Jugendförderung von mehreren Vereinen. Dadurch konnte Vladimir Kaprov als Trainer gewonnen werden. „Der ehemalige russische Nationaltrainer trainiert unsere Jugend seit vier Jahren und hat sie in dieser Zeit zu einem der erfolgreichsten Vereine Hessens gemacht“, lobt Klotzki den Trainer. So stellt man mit Alina Rölke die Zweite der hessischen Jugendmeisterschaften und mit Michaela Graf die hessische Schülermeisterin. „Die Mannschaft ist sehr jung, vielleicht sogar die Jüngste bei den deutschen Meisterschaften. Alle sind hochmotiviert und das Team ist sehr ausgeglichen besetzt“, berichtet Klotzki weiter. Als Ziel haben sich die Mädchen aus Burghasungen den dritten Platz gesetzt. „Wenn wir komplett spielen können, ist dies ein realistisches Ziel“.
Die Aufstellung: Alina
Rölke, Michaela Graf, Carina Wachenfeld, Lara Nohl, Lena
Voigt.

Regional-Verband Süd
1. TGV Eintracht Beilstein
Foto (v.l.n.r.): Silvia Schmidt, Kerstin Lamb, Carina Stetter,
Lea Meyer, Tanja Nathan

Das Double für den Beilsteiner Verein machten die Mädel perfekt. Damit stellte die Eintracht ihre Vormachtstellung im Jugendbereich in Baden-Württemberg eindeutig unter der Beweis. Nun wollen die „Golden Girls“ auch die DTTB-Ebene erobern. Wie bei den Jungen gibt Erfolgscoach Holger Tischer auch hier das Erreichen des Halbfinals als Ziel an. In der Meisterschaftsserie blieben mit Silvia Schmidt und Kerstin Lamb gleich zwei Spielerinnen ungeschlagen. Wie die Jungen verloren auch die Mädchen kein Saisonspiel.
Die Aufstellung: Silvia
Schmidt, Carina Stetter, Kerstin Lamb, Lea Meyer, Tanja Nathan.

2. TSV Altenburg
Foto (v.l.n.r.): Johanna Weidle,
Mannschaftsführerin Franziska Weidle,
Ina Kugler und Mira Winkler

Als Zweitplazierter des Regionalverbandes Süd haben sich die Mädel des TSV Altenburg für die „Deutschen“ qualifiziert. Um ein Spiel verpassten die Altenburger Mädel den süddeutschen Meistertitel. Im direkten Duell gab es gegen Eintracht Beilstein ein 5:5, nachdem man zuvor bei den Württembergischen Meisterschaften mit 1:6 und bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften mit 3:6 verloren hatte. Im dritten Duell gab es nach spannendem Spiel ein Remis. Da Beilstein in den beiden anderen Begegnungen aber ein Spiel weniger verlor, sicherte sich Beilstein somit auch den Titel des süddeutschen Meisters. Die von Christian Nixdorf trainierte Mannschaft hat sich damit erstmals für die deutschen Meisterschaften qualifiziert. „So weit wie möglich nach vorne kommen“, lautet das Ziel vom Altenburger Sportwart Dieter Kunze. Seit fünf Jahren spielen die Mädel zusammen. Da drei Spielerinnen in die Damenmannschaft wechseln, endet in Rahden die Erfolgsgeschichte der Altenburger Mädel. Im Saisonverlauf stach aber vor allem das „Küken“ beim TSV sportlich heraus. Die erst 15jährige Spitzenspielerin Johanna Weidle hofft neben einer guten Platzierung bei den deutschen Meisterschaften noch auf einen Startplatz beim „BaWü-Top 28“ der U18-Spielerinnen. Egal wie die Mannschaft in Rahden abschneiden wird, ist es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.
Regional-Verband West
1. TuS Uentrop

Foto (v.l.n.r.): Pati Kryjak, Katharina Hubracht, Vanessa
Hubr
acht und Miriam Bake (a
uf dem Foto fehlt Nadine Sillus)

Nicht unerwartet setzten sich die Mädel des TuS Uentrop auf westdeutscher Ebene gegen die Konkurrenz durch. Bereits in der laufenden Serie hatte die als reine Mädelmannschaft in der Damen-Verbandsliga an den Start gehende Mannschaft für Furore gesorgt. Am Ende belegte der TuS einen glänzenden zweiten Platz.
Zwa
r gingen die Uentroperinnen bei den westdeutschen Meisterschaften als klarer Favorit an den Start, hatten dabei allerdings mit einer nicht unerheblichen Hypothek zu kämpfen, denn die beste Spielerin, Nadine Sillus fehlte. Sie war am ersten Juni-Wochenende für den DTTB bei den Polen Junior Open teil. Über die Spitzenspielerin des TuS berichtete kürzlich sogar das ZDF.
Dennoch meisterte der TuS seine Aufgabe bemerkenswert. Auch der a
mtierende westdeutsche Meister der Schülerinnen, der SV Walbeck, wurden nach schwachem Beginn noch souverän bezwungen.
Für die Ma
nnschaft soll nun in Rahden die vorläufige Krönung einer imponierenden Erfolgsstory folgen. Nach dem die Mannschaft in gleicher Besetzung 2005 bereits deutscher Schülermeister wurde, soll nun der Titel bei den Mädchen folgen. Auch nach außen geben die Uentroper ein klares Ziel aus. „Unser Minimalziel ist das Halbfinale“, erklärt Ralf Bierkämper, der zusammen mit Trainer Dieter Ende die Mannschaft betreut. Seit vier Jahren spielt die Mannschaft komplett zusammen und schaffte in dieser Zeit den Sprung von der Damen-Bezirksklasse in die Damen-Oberliga.
Die Aufstellung: Na
dine Sillus, Pati Kryjak, Katharina Hubracht, Vanessa Hubracht, Miriam Ba
ke

2. TTC Mennighüffen
Foto (v.l.n.r.): Marlena Schütte, Nina Kamswich,
Donjeta
Fetahaj, Miriam Schütte, Laura
Aussieker

Die Lokalmatadoren der diesjährigen deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften kommen eindeutig vom TTC Mennighüffen. Nur rund 25 KM Anreise muss der TTCM bewältigen. Quasi über die Hintertür schafften die Löhner Vorortlerinnen den Sprung zu den „Deutschen“. Da der eigentliche Zweitplatzierte SV Waltbeck an den deutschen Schülerinnen-Meisterschaften teilnimmt, wurde der Weg frei für die Auswahl von Trainer Michael Gizinski. Die Jugendarbeit wird beim TTC Mennighüffen sehr groß geschrieben. Besonders der Mädchenbereich boomt. Dabei hat Mennighüffen sogar drei Spielerinnen in ihren Reihen, die in diesem Jahr bereits einen deutschen Meistertitel verbuchen konnten. Laura Aussieker, Luisa Guse und Donjeta Fetahaj waren Mitglied der Schulmannschaft des Gymnasiums Löhne, die kürzlich den Bundesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ für sich entschieden. Aussieker wird aber nicht in Rahden dabei sein, da sie sich dann bereits im Urlaub befindet.
Dennoch gelten die Mennighüffenerinnen als Außenseiter in Ra
hden. Das sieht auch Christoph Brockmeier vom TTCM so. „Unser Ziel ist es, uns so gut wie es geht, zu verkaufen. Hoffentlich werden wir nicht Letzter“. Bereits im letzten Jahr nahmen die Mennighüffer Mädel an den Deutschen teil. Damals allerdings noch mit Tabea Nagel und Kristina Meller, die zwar noch das Alter hätte, bei den Mädchen zu spielen, aber nach der letzten Serie in die Damenmannscha
ft wechselten.
Regional-Verband Nord
1. SV Friedrichsgabe
Foto (v.l.n.r.): Ann-Kristin Adleff, Svenja Backenberg, 
Nathalie Wulf (sitzend) Anne Militzer und Svenja Otto

Auch wenn das norddeutsche Finale gegen den SV Bettmar verloren ging, herrschte am Ende großer Jubel über das Erreichen der ersten deutschen Meisterschaft beim SV Friedrichsgabe. „Die Mädchen freuen sich, dass sie den Tischtennisverband Schleswig-Holstein in Rahden vertreten dürfen. Für alle ist es das bisherige Highlight ihrer noch jungen Laufbahn“, meinte Vereinsvertreter Joachim Adleff. Im letzten Jahr musste sich die Mannschaft beim Landesligafinale noch mit Platz begnügen, diesmal musste sich Friedrichsgabe nur der überlegenen Mannschaft aus Bettmar geschlagen geben. Verdienter Lohn ist dafür die erste Teilnahme an den Deutschen. „Für unsere Sparte ist es jetzt schon der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Das Ziel Erreichen der Landesmeisterschaften wurde vor der Serie geplant. Die Vizemeisterschaft bei den norddeutschen Meisterschaften war allerdings eine große Überraschung. In Rahden können wir ohne jeden Druck spielen“, meint Jugendwart Jörg Albrecht.
Trainiert wird die Mannschaft von den beiden Trainern Enrico Vorsatz und Thorsten Lentfer. Laut Aussage von Albrecht zeichnet die Mannschaft eine tolle Geschlossenheit aus. Alle Spielerinnen kennen sich auch privat sehr gut. Interessant wird sein, wie sich das „Küken“ der Mannschaft schlägt. Bei den norddeutschen Meisterschaften sorgte die erst Neunjährige Nathalie Wulf zumindest schon einmal für Furore. Seit rund sechs Jahren bietet Friedrichsgabe ein zielgerechtetes Training unter Trainer Enrico Vorsatz an. „Die Erfolge der letzten Jahre sind die logische Konsequenz unserer Jugendarbeit“, so Albrecht weiter. Dabei geht der SVF auch den Weg über die Schulen. In einigen örtlichen Grundschulen bietet Friedrichsgabe mit seinen Übungsleitern „Tischtennis-AG´s“ an.

Die Aufstellung: Svenja Otto, Svenja Backenberg, Ann-Kristin Adleff, Anne Militzer und Nathalie Wulf.

2. SC Bettmar
Foto (v.l.n.r.): Wiebke Salland, Madlin Heidelberg,
Jana Aue und Vanessa Rohde

Quasi als letztes sprangen die Mädel des SC Bettmar auf den „DDM-Zug“ nach Rahden auf. Erst Anfang Juli qualifizierten sich die Mädchen aus der Nähe von Hildesheim für die „Deutschen“. Dies allerdings außerordentlich beeindruckend. Ungeschlagen ging der SCB durch die norddeutsche Meisterschaft. Schon in den letzten Jahr war Bettmar ein ständiger Vertreter bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Im Jahr 2005 belegte man bei den Schülerinnen den fünften Platz, im letzten Jahr sprang Platz vier bei den Mädel heraus. „In diesem Jahr möchte die Mannschaft unbedingt den Sprung aufs Treppchen schaffen“, erklärt Trainer Andreas Juadjur. Der Optimismus bei den Norddeutschen ist verständlich, wurde die Mannschaft in diesem Jahr sogar noch einmal verstärkt. Aus der letztjährigen Mannschaft sind noch Madlin Heidelberg und Wiebke Salland übrig geblieben. Dazu kommen noch Vanessa Rohde und Jana Aue. Aue war bis letzte Serie noch Nummer eins der Damenmannschaft. Auch um vielleicht diesmal einmal den Traum von der deutschen Meisterschaft zu verwirklichen, wurde Jana wieder in die Mädchenmannschaft gesetzt. Auch für Vanessa Rohde sind große Auftritte nichts ungewöhnliches. Sie war Mitglied der Mannschaft, die 2005 bei den Schülerinnen erfolgreich war. „Eine herausragende Spielerin hat unser Team nicht. Wir sind von Position eins bis vier ausgeglichen gut besetzt“, ergänzt Juadjur weiter. In der zurückliegenden Serie verlor seine Mannschaft, die er zusammen mit Steffi Oleszewski betreut, kein einziges Spiel. Herauszuheben ist allerdings die Doppelstärke der Bettmarer Mädchen. Dies belegt auch die Tatsache, dass Madlin Heidelberg schon mehrfache norddeutsche Meisterin im Doppel und Mixed ihrer Altersklassen ist. Durch den Sieg bei den norddeutschen Meisterschaften ist jetzt bereits der Sprung in die Damen-Landesliga geglückt. Sollte wirklich der deutsche Meister in Rahden herausspringen, würde sogar die Damen-Verbandsliga warten. „Ein Ziel, für das Mädels alles geben würden und in Rahden geben werden“, so Juadjur abschließend.
Die Aufstellung: Va
nessa Rohde, Madlin Heidelberg, Jana Aue und Wiebke Salland.